Es wird keine Grabpflege benötigt. Da die Asche und die biologisch abbaubare Urne eins mit der Natur werden, entfallen die Kosten für eine Grabpflege und die Hinterbliebenen werden dementsprechend entlastet.
Auch wenn keine Pflege benötigt wird, haben die Hinterbliebenen dennoch einen Ort der Trauer, um den/der Verstorbenen zu gedenken.
Aus ökologischer Perspektive ist die Baumbestattung eine besonders nachhaltige Beisetzung.
Aufgrund der hohen Nachfrage nach Baumbestattung, gibt es mittlerweile viele Orte, an denen diese Form der Beisetzung durchgeführt werden kann.
An einem Einzelbaum wird ausschließlich eine Urne beigesetzt. Das bedeutet jedoch, dass bei der Wahl eines Einzelbaumes auch alle Grabstätten (in der Regel bis zu 10 Grabstätten) rund um ihn erworben werden müssen.
Im Anschluss an die Trauerfeier begibt sich die Trauergemeinde mit dem Sarg zur vorgesehenen Grabstätte. Hier hat jeder noch einmal die Möglichkeit individuell von dem/der Verstorbenen Abschied zu nehmen. Meist wird dabei etwas Erde, Blütenblätter oder Rosen in die Grabstätte gegeben.
Ähnlich wie bei einem Familiengrab, wird bei einem Familienbaum die Asche der Familienmitglieder beerdigt.
Bei einem Gemeinschaftsbaum werden auch andere/fremde Personen beigesetzt.
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